immer fort. Die Mitgefangenen wollen den Geist auch gesehen'haben.

OberamtsgerichtS-Diener

Mayer.

Es wurde nun die Strafgefangene Rosine Schah! von Altlautern, welche wegen In­jurien eine achttägige Gefängnißstrafe zu erstehen hat,, vorgeführt, und diese deponirt auf ange­messenen Vorhalt:

Die Eslingerin fängt um 11 Uhr an zu rdcheln (und ich bin schon einigemal darüber auf» gewacht), daß man glaubt, sie ersticke. Sie sagt: es komme da ein Geist zu ihr, der von ihr Er- ldsung verlange. Ich fürchte mich weiter nicht, und sagte, sie solle mich stoßen, wenn er wieder komme. Gestern Nacht sah ich dann vor dem Bette einen 4 bis 5 Schuh hohen, und 1 bis 1'/. Schuh breiten weißen Schatten, ich sah aber keine Bewegung von ihm.