Erstes C a p i t e l.

Der Frühling war in seiner völligen Herrlichkeit cr- ein frühzeitiges Gewitter, das den ganzen Tag -ohet hatte, ging stürmisch an den Bergen nieder» 'Regen zog nach dem Lande, die Sonne trat wie-

- m ihrem Glanze hervor und auf dem grauen ^ u!,de erschien der herrliche Bogen. Wilhelm ritt ihm fftr 3 t> 9en und sah ihn mit Wehmuth an. Ach! sagte ^ sich selbst, erscheinen uns denn eben die schönsten

m des Lebens nur auf dunklem Grunde? und I*-Tropfen fallen, wenn wir entzückt werden sol- Ein heiterer Tag ist wie ein grauer, wenn wir ^»gerührt anschen, und was kann uns rühren, als 'stilleHoffnung, daß die angeborne Neigung unsers

- Ms nicht ohne Gegenstand bleiben werde? Uns r ;rr djx Erzählung jeder guten That, uns rührt das schauen jedes harmonischen Gegenstandes; wir füh-

^dabey, daß wir nicht ganz in der Fwmde sind,

' Zähnen einer Heimat naher zu seyn, nach der ir Bestes, Innerstes ungeduldig hinstrcbk.

^»Zwischen hatte ihn ein Fußgänger eingeholt, der ' i» ihm gesellte, mit starkem Schritte neben dem