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Zweiter Brief.

U m der peremtorischen Kürze, die Sie mir vorrücken, abzuhelfen, nehmen Sie heute M. H. mit folgenden Erläute­rungen für lieb.

Wenn dem Hierophanten im Ernst der Schade Josephs zu Herzen gegangen wäre; wenn seine ganze Anklage des Heidentums etwas mehr als jede Declamation eines So» phisten auf sich hätte; wenn er in seinem ei­genen Gewissen von der Ueberzeugung seines gelehrten Beweises gerührt gewesen wäre: was hätte wol die unumgängliche Anwen­dung seines Textes und des darüber ausgear­beiteten Sermons seyn müssen? --

Ist die Hinterthür, durch welche er von dem andächtigen- Leser Abschied nimmt, einem ehrlichen Schriftsteller anständig? Statt an Calvin, Mennon und Fox zu denken über eine allgemeine Frage, die als schon entschieden der ganzen Abhandlung zum Grunde liegt, war es denn gar nicht der Rede werth, den Gorresmenschen zu nennen, der den größesten Theil jener heidnischen Gräuel aus dem calotschen Ge- wälde vom Christenthum vor des Hier».

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