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Fünfter Brief.
@ tatt des heiligen Cyrilli habe diese ganze Woche nichts als ^lemoircr criiignes et hiftoriques über milirairische Alterthüiner in vier Theilen groß Quarto *) gelesen, nicht ohne Erbauung trotz meiner tiefen Unwissenheit der Sachen, weil ich in meinem ganzen Leben weder Neugierde noch Gcdult gehabt, kaum eine Wachparade, geschweige eine Revue an- zusehen.
Seit dem ich den Julius Cäsar auf 8e- euncia exponiren muste, Hab ich ihn fast gar nicht mehr in die Hände genommen; denn ich setzte es mir damals schon in den Kopf, daß alle Grbile der ganzen werthen Christenheit zr, Pferd und zu Friß jenen kost, baren Ueberbleibseln einer römischen Heldenseele
*) ©. Memoire» critiques et liiftoriques für plufieuis points d’ Antiquitee militaires par Charles Gttischard ) nomme qviNTVS lei- livs, Colonel d’Infanterie au Service du Roi de Pruffc et Meinbre de l’Acadetnie Royale des Sciences et helles Lettres de Ke» " lin, I77Z. en IV. Tmnes gr4to, p. 269.
