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Giebenter Brief.

6 ie können nicht so satt seyn zu lesen, als meine Augen verdrossen und meine Finger laß sind zu schreiben.

Die Toleranz ist freylich die erhaben­ste christliche Tugend; desto mehr nimmt «6 mich aber Wunder, wie es unserm Jahrhundert eingefallen, sich in diese schön­ste Himmelstochter der drey paulimschen Gratien so sterblich zu verlieben. Denn was die unerkannte philosophische und po- liltsche Sünde des Gallionismus anbe- trifft: so ließe sich jeho noch etwas mehr darüber sagen, als der berühmte Berke­ley *) zu seiner Zeit und in seinem Laude

darüber

) Siehe im A Mifcellany containing feveral Trafts on variou* Subjeft». By the ßishop of Ooync.' , : Modo me Jhebh, modo ponit j 4 thenis< London 1752. 8- p 53- aDis- courfe addrefled to Magiftrates and Men in Aurhoriry, occafioned by rhe enonnous Liccncc and Irreligion of the Time». G ALL IO cared for none of thofe ,,Things. Afts Chap. XVIU. Firft prin-

ted A. 0 . 1736. Dieser Gallio soll ein ; Brydrr des weisen Trneca gewesen fepn.