lig solltest du gerne etwas für Christus lei­de», da Viele weit mehr für die Welt cm dulden. j

14) Sei überzeugt, daß dein Leben ei« fortwährendes Abstcrbcn sein müsse, und (t mehr Einer sich abstirbt, desto mehr fängt er an, für Gott zu leben. Niemand ist fähi^ das Himmlische zu begreifen, wenn er nicht voll Hingebung die Leiden um Christi Wille« erträgt. Nichts ist Gott angenehmer, Nichts! in dieser Welt heilsamer für dich, als daf> du gerne für Christus leidest. Und wenn d«! wählen könntest, so nülßte cs dir lieber sei«, für Christus Widerwärtigkeiten zu ertrage«, als dich mit vielen Tröstungen zu erquicken« denn du würdest Christus und allen Heilig» ähnlicher iverden. Unser Verdienst und totf, Fortschreiten, in unscrm Zustande besteht mtf'i in vielen Annehmlichkeiten und Tröstungen, vielmehr darin, daß wir große SefdtwerMj und Trübsale ertragen.

15) Denn wenn es für daö Heil der Menschen etwas Besseres und Nützlicher^ gäbe, als Leiden, so hätte cs uns Christin durch sein Wort und Beispiel gezeigt. Offen-

i bar hat er alle seine Jünger, die ihm nack- folgteu, und die ihm Nachfolgen wollten, klar gemahnt, das Kreuz zu tragen, indem cr sagt: „Wenn Jemand mir nachfol-