Gute Suppen zu machen.
i)Gine Gerstensuppe.
0 ?tmm feine Nürnberger gerollte Gerste, koche sie in Wasser, aber nicht lange auf. Hernach wasche sie in kaltem Wasser durch einen engen Durchschlag recht rein aus. Wenn das geschehen ist, so thut man sie , nebst einer oder zwey Petersilienwurzeln / 2 Gelbrüben, 1 Staude Sellerie, alles in kleine Würfel geschnitten, sammt ein wenig Muscatblumen und Muscatnuß, m einen kleinen Tops mit recht guter Fleischbrühe, die aber nicht sehr salzig sehn darf, angefüllt; dabep vergesse man nicht, eine welsche Nuß groß frisch ausgewaschene Butter gleich mit daran zu thun. Dieses zusam- men laßt man drey viertel Stunde kochen. Mit der Quantität muß man sich nach dem Suppen- kuwpen richten. Will man noch Sellerie daran thun, so schneidet man 2 bis Z Stück, nachdem sie vorher gereinigt worden, kleinwürsticht, kocht sie erstlich mit Wasser auf; laßt sie hernach noch mit der Gerste gut kochen, und richtet sie damit an.
2) E ine §i tr0n ensup p e.
Man nimmt Wasser und thut Bxosamen von Milchbrod nach Gutdünken in das Wasser, und läßt es kochen, bis die Brosamen ganz zart ver^ kocht sind; dann thut man Wein dazu, so viel man will, ein wenig ganzen Zimmet, ein wenig ganze MuScatenblumen, mit Zucker süß gemacht, und laßt eö wieder ein wenig kochen; wenn man sie
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