Dritte Abtheilung.

XXIII. Abschnitt.

Unschädliche 8ri)önOetts= u. gefundh6tt8mMef, Pasten, Lssenzen, wohlriechende Seifen und Pomaden.

474. Empfehlenswerthes Waschwasser.

Man wasche sich nie mit Brunnenwasser, sondern stets mit Fluß- oder Regenwasser, schütte ans ein Nößel davon so viel parfümirte weiße Mandelkleie in die hohle Hand, als man zwischen fünf Finger fassen kann, zerrühre sie mit einigen Tropfen Wasser, vermische diesen Brei mit dem übrigen Wasser, gieße 4 bis 6 Tropfen Benzoe-Tinktur nebst einigen Tropfen Lau äe Cologne hinzu und gebrauche die Mischung zum Waschen des Körpers, hauptsächlich des Gesichtes, das man nie mit Seife waschen darf. Dieses Waschwasser erhält die Haut stets weich und frisch und von Flechten und Ausschlägen frei. Nur nehme man nie mehr Benzoe, als vorgeschrieben, weil diese sonst anstrocknend und zusammenziehend auf die Haut wirkt.

Gegen das Aufziehen der Haut durch scharfe Lust und Sonnenbrand ist nichts besser, als das Wasser, dessen man sich zum Waschen bedient, mit $ frischer Milch zu vermischen.

475. Waschwasser gegen Kupfer-Ausschlag.

Man nehme Salbeiwasser und Rosenwasser, von jedem 5 Unzen, kohlensaures Kali 3 Quentchen, peruvianische Bal­sam-Tinktur, Benzoe-Tinktur 3 Quentchen, mische Alles wohl durch einander und wasche das Gesicht Morgens und Abends damit; gebrauche es aber längere Zeit und enthalte sich dabei der hitzigen Speisen und Getränke.

476. Reisteig zur Beförderung eines guten Teints.

Ein Pfund Reis wird, nachdem er 24 Stunden in kaltem Fluß- '.oder Regenwasser eingeweicht, das Letztere davon abge-