Amerika.

I.

WanderiMli durch einen Armnid in Hrasitien.

Ä-m 16. August 1858, Morgens 8 Uhr, nahm ich von dem freuudlicheu Joiuville Abschied. Mein Scheiden von dem lieben deutsch-brasilianischen Städtchen würde mir noch schwe­rer geworden sein, wenn nicht eine Begleitung mich erfreut hätte, die ich nimmer vergessen werde. Meine besten Freunde von Donna Franeiska gaben mir zu Pferde das Geleite, be­sonders war es Herr Anb6*) selbst, der mich bis über die Grenzen seines Territoriums bringen wollte, ja die liebens­würdige und jugendliche Frau Directorin hat bei der Gelegen­heit die unerhörte Thatsache aufgeführt, daß ein zierlicher Fraueufuß auf rauher Urwaldspicade bis zur Sagemühle am Cubatao Vordringen kann.

Wir trabten fröhlich von dannen. Am Kirchhofe warf *lch den letzten Abschiedsblick auf den lieben Ort. Bald waren wir, nachdem wir um so manche mir lieb gewordene Wald­ecke gebogen, durch so manchen traulichen Colonieweg geritten

*) Direktor der Colonie Donna Franciska. Aletke. Länder und Völker.

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