Afrika.
I.
Ein Tag 6ei dem ZüissernfiauMag 8aadissi.
^)a ich Süd-Afrika nicht gern verlassen wollte, ohne San- dilli und Makomo gesehen zu haben, so nahm ich das freundliche Anerbieten Herrn B's, des am Dnhneposten wohnenden Kassern-Kommissärs, dankbar an, und früh Morgens, am 29. Februar 1856, machten wir uns zu Pferde nach dem Gaika-Hof auf den Weg. Der Morgen war warm und hell, als wir über die Grenze des der Krone vorbehaltenen Landstriches ritten und Sandilli's Gebiet betraten. Da und dort sah man Stellen, ans denen die Zwerg-.Erythrina mit ihrer lebhaft scharlachrothen Blüthe wuchs, und welche wie Feuer im Sonnenlicht glühten. Nach einem auderthalbstündigen Ritt kamen wir an eine Anzahl Hütten, welche wie riesige Bienenkörbe anssahen und auf der Hügelseite erbaut waren. Da wir Nachrichten über Sandilli zu erhalten hofften, so hielten wir vor der Palasthütte Plo-Tlo's, des blutdürstigsten unter allen Kaffernhänptlingen, an.
Nach einer kurzen Besprechung gaben wir ihm unser Tabakgeschenk und ritten dann, nachdem wir die angenehme Nachricht erhalten, daß Sandilli über den Fluß gegangen, um
