Schottenfeld,

vön den, der noch bestehenden Denedictiner-Abtey zu den Schocken in Wien *) eigenthümlich gewesenen Äckern, worauf diese Vorstadt, größten Therls vom Jahre 1780 angefangen, erbauet ist, so genannt, kommt auch in domGrundbuche unter dem Nahmen Oder-Neustift vor, zum Unterschiede der gleichfalls dem Stifte Schot­ten unterthänigen, zur Pfarre St. Ulrich gehörigen Vorstadt Unter - Neustift.

Diese ganze, zwischen der Mariahülfer und Ler- chenfelder Linie liegende, weitläufige Vorstadt verdankt ihr Daseyn dein rastlosen, das Wohl der Unterrhanen beabsichtigten Streben des unvergeßlichen Kaisers, Jo­sephs des II., welcher, dem bedeutenden Ausfiuffe des einheimischen Geldes für ausländische Fabriks -Waarcn

) Diese Jff'füt) unitJe von dem ersten Herzoge in Üstcrrejch, Heinrich Jasomirgott (welcher die daniahls kleine l Bergstadt Wien zur Residenz erhob), dem Sohne Leopolds des Heiligen, Markgrafen ron Österreich, ursprünglich für cingebornc SchoiUander (daher die Beneni»u>g Stift Schotten) im Jahre liäü mit ansehnlichen Besitzungen gestiftet. Die Stift,ingsurkiinde ist im Anhänge abgedriickt.

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