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Schr. Wenn sie solche Schriften- auch lesen, können sic doch noch glauben, was sie wollen.

Franz. Hingegen sagt der hl. Paulus: Döse Reden verderben gute Sitten 1 Cor. 15 33 . Es sagt auch ein altes Sprüchwort: Mit was du umgehst, von dem wirst du besudelt. Und die tägliche Erfahrung zeigt, daß die Leute durch solche Schriften irre gemacht werden, verderbte u. gottlose Herzen bekommen. Zch habe die bravsten Jünglinge gekannt, die durch Umgang mit Lehrern und Schriften von verkehrten Grundsätzen die ver­kehrtesten Männer wurden. Wenn man vergiftete Luft cinathmet, wird man selbst vergiftet, das sa­gen uns die Aerzte: das Gift wirkt oft langsam, aber es wirkt doch. Darum wurden nicht nur in der Apostelgeschichte die schlechten Bücher verbrannt, Act. 49. 49., sondern selbst Luther verbot und verbannte sie. Und unsere vom hl. Geiste geleitete und für ihre Kinder stets sorgfältige Kirche bezeichnet und verbietet die irrigen und schlechten Bücher unter Ausschließung und Verdammung. Jeder vernünftige Mann findet das billig, und jeder wahre Hausvater wird seinen Kindern und Untergebenen diese bösen Messer aus der Hand reißen. Wenn denn endlich die Bücher keinen Eindruck machen, warum verbieten u. ver­folgen gewisse Negierungen jene so streng, die nicht in ihren Kram taugen? Warum erschrecken sie so­gar vor einem nur leise gesprochenen Worte, und verfolgen den, der's gesprochen?

Schr. Ei, das ist unausstehlich! Aclieu, Herr