Lieben deutschen Freunde!

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t\ji) ergreife die Feder, um zwar nur jeitie kurze, ftb« desto interessantere Geschichte zu schreiben, eine Geschichte, tie, der Nachweit zum Beispiel, in den Jahrbüchern aufbewahrt zu werden verdient, indem das hciilge Feuer der Freiheit sogar in einer weiblichen Brust entzündet worden.

Aber es mußte auch so kommen, wenn wir von den schimpflichen Feste!» befreyer werden sollten, welche wir^ leider so lange getragen haben, von welchen wir aber nun, durch GstreS Hülfe und durch Deutschlands Ä,'uth und Beharrlichkeit, endlich sind erlöset worden, als wofür wir dem Herrscher des Himmels und der Erden nicht dankbar genug seun können. Aber Dank sey es, nächst. Gott, auch den hohen verbündeten Mo, narchen, welche uns, durch ihren mächtigen Beistand, auf diese glorr iche Bahn geführt haben.

Auf welche Art und Weise aber unsre Heldin ihre große Laufbahn aagcrrelen und fortgesetzt har, möge uns folgende Nachricht sagen.

Anna L ü i n g, ward ge? v' en in Bremen, am Zten August 17v6. '-ie ist die Tochter des daselbst wohnhaften Stadt-Baumeisters L ü rt rig. Sie trug unwiderstehlichen Unwillen im Herzen über die franzör chscken Tyraneyen. Das Lesen parrrot scter Schrift, stellet', so wie die Lieder des wackern Theodor Körner, entstammte ihren edeltt vaterländisches