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VIII.

Paulus geht auf Kundschaft aus. Er rettet die von den Franzosen fortgeschlepptAl Kassen. Der arme Paulus in der Falle und gefangen fortgeführt.

Am folgenden Tage verbreiteten sich dumpfe Ge­rüchte, die fliehenden Franzosen nahten sich der Ge­gend und würden von den Deutschen hart verfolgt.

Um Gewißheit zu erlangen, sandte Herr von Rolla den Boten Paulus zur Stadt, er sollte die Stellung des Freundes und des Feindes genau aus­kundschaften und dann nach Kranichsburg zurückkeh­ren, um genauen Bericht zu erstatten, damit man sich für alle Fälle sicher stellen könne.

Paulus machte sich am frühen Morgen auf den Weg; damit er nicht in den unangenehmen Fall komme, mit hungrigem Magen umherzuspioniren, füllte ihm Agnes eine umfangreiche Waidtasche mit Brod und kaltem Fleische und fügte noch einen Krug kräftigen Kornbrauntweins hinzu.

Also in der Frühe des Morgens verließ er das Schloß; der Nebel lagerte grau und kalt auf der weitgedehnten Fläche und hüllte sowohl die nächste Umgebung als den ferner liegenden Wald ein; den­noch waren Anzeichen vorhanden, daß der Tag ein sonniger und angenehmer werden würde.

Der Bote machte für seine Person wenig Unter­schied zwischen Regen und Sonnenschein; er war an

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