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Zweiundzwanzigftes Capitel.

Inhalt. Der geistliche Herr. — Gemeinheiten einer Gräfin. — Anständiges Benehmen der Bedienten. — Abreise. — Die Kinder. — Fräulein Sophie» — Der Tabakrauch. — Tod der Gräfin. — Rück­kehr über Wien und Prag nach Freiberg. — Protestantische Zustände. —

In der Freude meines Herzens, das Joch, welches einige Wochen auf mir gelastet hatte, abgeschüttelt zu haben, be­suchte ich in größter Eile noch meine Grätzer Freunde, um ihnen den Ausgang meines Streites mit der Gräfin mitzuthei- len, und erfüllte die wenigen Verbindlichkeiten, welche ich in den Buchhandlungen hatte. Herr Hopff, der Buchhalter der Ferftlschen Buchhandlung, war freundlich genug, nicht nur sämtliche bei ihm erkaufte Sachen für den Kaufpreis zurüchu- nehmen, sondern auch mir sogar mehrere in Wien gekaufte Bücher, die ich zu Hause besaß, zu einem anständigen Preise abzukaufen.

Die sehr hübsche Obersteirer Kellnerin im Speisehause, wo ich seit unserem Auszuge regelmäßig gegessen, hatte mich meines Umganges mit einigen katholischen Geistlichen wegen, die auch dort aßen, für einen der Ihrigen gehalten und bot sich mir als Haushälterin bei ,,meiner Versetzung nach Sach­sen", wie sie meinte, an. Als ich ihren Irrthum berichtigte, schien es ihr ordentlich leid zu thun, daß sie sich geirrt hatte, und hätte ich nicht so gute Grundsätze gehabt, so hätte es mir