wurzel, Kalmus, Fenchel und Anis, von jedem 1 Pfund, Elauberischem Salz 2 Pfund, Alchee, Dockshomsaamen und Schwefel, von jedem ein halb Pfund, gemischt; welches ich zu Zeuen, wenn bei der Druse die Lunge mehr oder weniger mit gereizt war, zu gleichen Theilen mit dem schon angege- denen Drusenpulver vermengte.

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Anhang

Was Thomas von den Gewohnheits-Aderlässe»

denkt.

Du wirst aus Gewohnheit und einem alten Herkom­men gemäß, vielen Pferden alljährlich einmal zur Ader lassen müssen, absonderlich zu der heiligen Osterzeir; mir und mei­nem seligen Vater ist es auch so gegangen, und gegen diese Gewohnheit eifern, würde heißen: gegen den Gnom schwiV men; laßt du nicht zur Ader, so thut es ein anderer, dem es nur um ein paar Groschen Verdienst zu thun ist, und der, da er das Nachcheilige davon gar nicht kennt, noch mehr Schaden thur, als wenn du, der du diesen Gewohn­heits-Aderlaß wenigstens mit Bedacht und Umsicht verrich­test, dem jungen, ganz alten oder sonst geschwächten und kranken Thiere nur so viel Blut dabei entziehst, als kei­nen nachrhetligen Einfluß auf ihre Gesundheit hat. Unter­ziehe dich also immerhin diesem, oft ganz unnöchigen, ja schädlichen Geschäft, wenn es nur mit Verstand und Berück­sichtigung von der Leibesconstitution drs Thieres verrichtet und dadurch unschädlich wird, nur fetze dir hierüber folgende Regeln fest, als: ganz ausgewachsenen, wohlbeleibten und vollblütigen Pferden, absonderlich Stuten, die viel Futter erhallen, wenig Bewegung haben und nicht belegt werden, magst du immer 1 bls iz Kannen Blut abzapfen; cs wird ihnen nicht nur nicht schädlich, sondern auch sogar heilsam sein, indem es diese Thiere vor entzündliche Krankheiten, zu welchen sie so sehr geneigt sind, absonderlich vor Augen-

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