ohne der einen oder der andern Sprache Ge­walt an zu rhun. Wann man sich diese Eigen­heiten, die man den Geist der Sprachen nen­nen kann, nicht wohl merkt, so spricht man oft' deutsch mit französischen oder italienischen Wörtern.

Vor einiger Zeit ist in Augspurg ein Nach, dryk, durchaus mit lateinischen Lettern, nach einer alten Ausgabe, von diesem Werke erschie­nen. Derselbe ist aber sehr elend gerathen, im dem die Anzahl der sich darin befindlichen Fehler sich auf mehrere Tausende belauft. Ganze Zeilen sind darin ausgelassen, und sehr viele Wörter sind falsch oder versezt. Diejenigen Käufer sind zu bedauern, welche sich dieses erbärmlichen Nachdruks bedienen.

Der Verfasser.