Erster Aufzug.
C Zlm«,r beim Bürgermeister mit Mittel * und Seltenthiiee» ; links ein Fenster. Aus den Tischen, Lichter.
Scene r. v. Arch. Hainzel. (im heftigen Gespräch begriffen.)
Arch. Dleß ist mein fester Wille,, mein lezteS Wort. Darnach könnt Ihr Euch richten! (will «bj
Hainzel. (ihn zurückhaltend) Ja Euer Wille, aber nicht des Kaisers! — Ihr wollt das Mark uns quS dem Innern pressen!
Arch. (zuckt die Achsel) CS thut mir leid, allein ich muß! — (kehrt an bet Thüre um) Habt Ihr's dem General Mercy zahlen können, könnt Ihrs auch jezl.
Hainzel, General Mercy war nur mit 5 Regimenter in der Stadt, Ihr habt die Zahl gedoppelt. Darum seyd zufrieden, (reicht ihm Papiere) Da, nehmt die 20,000 fl. hier in Wechseln.! — Beim ewigen Gott, der alle unS einst richten wird, die Bürger thaten mit diesem Lezten über ihre Kräfte.
Arch. (die Papiere nehmend) Mit Klagen seyd Ihr immer bei der Hand, dqs wissen wir schon längst, doch nie mit zahlen!
Hainzel. Haben wir denn noch nicht genug geleistet. — War Sflfemmingen nicht stets der Tummelplatz sowohl von Freund als Feind, die wir mit unserm Herzblut «ähren mußten!
A r ch. (heftig) Ihr haltet's mit den Schweden!
Hainzel. Wir Haltens nur allein mit Gott, der unser Schicksal lenkt, und untersuchen nicht, wer Ursach ist dec Leiden, die uns seit Jahren schon verwandt.
Arch. Tröstet Euch mit allen andern Städten.
Hainzel. Keine litt' wie die unsrige.
Arch. Ha, ha, ha! Das glaubt eine jede von sich selbst».
