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,'^^ehab' dich wohl - geweiht« Erde, heilige Gruft, die meines Herzens einziges Kleinod um­schließt! Lebt wdhl> ihr theuern Ueberreste mei- nerFreundtnn, meiner Gefpielinn- meiner Schwe­ller! Und du, ewig geliebter- ewig beweinter Schatten, wirf noch Einen segnenden Blick auf die Scheidende! Ein feindseliges Schicksal ver­sagt mir selbst noch den schmerzlichen Trost- täg­lich deine Asche mit meinen ThräneN zu netzen. Ich reiße mich von diesem Boden lös, und bald ranken sich Dornen über deinen Grabhügel, und machen ihn selbst dem Auge der Freundin« un­kenntlich. Ich scheide- und bald haben die Schmeichler, die deine Jugend umgaukeltea- es vergessen, daß du über die Erde hinschweb- test. Aber so lange mich noch das Leben an diese Erde fesselt, so lange der Himmel mich noch von der bessern Hälfte meines Selbstes ge­trennt hält» soll nichts den bangen Augenblick, >