des Kind sein Herz ihm am liebsten eröffnen, und seiner Anleitung am bereitwilligsten folgen werde.— Nach der Beicht kniete der Pfarrer wieder unter seinen geliebten Kindern und bethete mit ihnen; darauf ertbeiite er ihnen die Eucharistie und betbete wieder. Endlich ermahnte er uns mit den rührendsten Worten, daß wir der gemachten Vorsätze ja niemals vergessen, und uns durch wahre Frömmigkeit würdig machen möchten, daß der liebe Heiland, welcher bey uns seine Wohnung genommen batte, in uns mit seiner Gnade beständig verbleiben möchte; worauf wir uns dann in stiller und ruhiger Ordnung aus der Kirche entfernten. Meine Feder ist viel zu schwach, die seligen Gefühle zu beschreiben, welche an solchen Tagen unsere Herzen durchström- te», es waren dicß Vorgefühle der Himinclsfreudcn, und wer solche jemals gleich mir empfunden hat, der wird auch gewiß mit mir wünschen, daß sie immer währen möchten.
Man glaube ja nicht, daß Török bey diesem seinem frommen Seeleneifer ein Störer unseres jugendlichen Frohsinnes war; vielmehr wußte er diesen bey jeder vorkommendcn Gelegenheit zu nähren und zu erhöhen. Es warseine Gewohnheit, täglich in freyer Luft ein Paar Stunden Bewegung zu machen. Seine Spaziergänge hatten stets die Richtung nach jener Gegend, wo er seine Pfarrkinder beschäftigt wußte. Mit Jedem, der ihm unterkam, sprach er einige freundliche Worte, mit Kindern aber, die er eben dort bey ihren Eltern traf, scherzte und lachte er herzlich, und sah es überaus gerne, wenn

