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Diese höchst wichtige Wahrheit, welche von allen Ab- theilnngen der christlichen Kirche nur zu sehr außer Acht ge- lasten worden zu sein scheint, nöthigt uns, sie fester und näher n in's Auge zu fassen — zumal da die Lehre, daß die Eucharistie n ein Opfer sei, mit derselben in der genauesten Verbindung steht. *■' Die Kirche Christi ist — in kürzester und einzig rich- x ' tiger, weil apostolischer Begriffsbestimmung — Sein Leib, }' in der sichtbaren Welt, während der Abwesenheit des Herrn m Sein Stellvertreter — Sein Zeuge. n * Dieser Begriff von Kirche ist in allen Theilen der nen- •' testamentlichen Schriften zu lesen, ist der einzig schriftgemäße. cr Da Er nämlich Seine Jünger zum ersten Male aussandte ^' in die Städte Jndäa's, um sich Wege bereiten zu lassen, sprach Er: „Wer euch anfnimmt, der nimmt Mich auf, und wer Mich et aufnimmt, der nimmt Denjenigen auf, Der Mich gesandt hat" (Matth. 10, 40.). Ferner: In Seiner letzten trostvvllen ' x ' Rede bereitet Er Seine Jünger darauf vor, daß die Welt im auch sie verfolgen würde, und ,zwar aus demselben Grunde, :e11 wie Ihn (Joh. 15, 20. 21.). In Seinem Abschiedsgebete )et aber, (Joh. 17.) ist die innige Verbindung zwischen Ihm und 5ec den Seinen in den nämlichen Worten ausgedrückt, welche die &ei Einheit des Vaters und des Sohnes bezeichnen. „Damit sie ct: Eins seien, gleich wie wir — ... so wie Dn Mich gesandt ^ hast, so sende Ich sie auch... Ich heilige Mich Selbst für sie, damit auch sie geheiliget seien in der Wahrheit.... daß " sie alle Eins seien, gleich wie Du Vater in Mir, und Ich $ C1 in Dir — damit auch sie in uns Eins seien." lf ei Nach der Auferstehung wiederholte Jesus die Worte: ^ „Gleich wie Mich der Vater gesandt hat, so sende Ich euch" (Joh. 20, 21.); „ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und werdet in

