Klärst du mein!
So wie die liebe Sonne
Nicht weiß, auf wen sie scheint —
Daß du mir süße Wonne,
Hast du wohl nie gemeint.
Ach, allzulang wohl schaut' ich In die sanften Augen dein; —
O wärst du mein und ich dein!
O wolltest du traulich lehnen Und ruhn im Arme mir,
Zögst du mit Liebessehnen Umfangend mich zu dir,
Mein stürmisch pochend Leben Das sollte so stille sein; —
Ja wärst du mein und ich dein!
Des Paradieses Garten Ist treue Herzensminn',
Die Engel seiner warten,
Gott selber wandelt drin; —
Ich bin vorbei nur gangen,
Es soll wohl also sein; —
O wärst du mein und ich dein!

