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Doch kennt sie deine Liebe wohl Und deiner Seele heiße Kraft,
Die, ob sie wäre arm und bang,
Noch reiche, starke Herzen schafft.
O Arme, faßt mich: sel'ge Haft!
O Lippen, tränkt mich: süßer Trank!
O Augen, schaut in meinen Blick,
In denen längst mein Herz versank!
O ruh, mein Haupt, an ihrer Brust, An ihrem süßen Herzschlag ruh',
Und alle Sprache laß vergehn Nur in ein einzig selig Du!
Vergeh denn auch, mein Lied, verweh'! Du sagst nicht, was unsagbar ist;
Laß schweigend dich, mein Lieb, umfahn, Weil Lieb' und Leben endlos ist.

