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Ging ich in stillem Thale, War's, als begegnet' ich dir; Stund ich auf hohem Berge, War mir's, als riefst du mir.
Wann stillt sich dies Verlangen?
Mein Lieb, wann werd' ich dich schaun? Es währt dem heißen Herzen Schon allzulange traun!
Ich wollt', es wäre ein Zauber, Der trüge dich gleich zu mir;
Ich wollt', ich läge im Schlummer, Bis daß ich käme zu dir!
Ich wollt', — ach, was ich wollte, — Mein Lieb im fernen Land!
Nenn' ich dich, bebt die Stimme,
Und schreib' ich, zittert die Hand!
Wann stillt sich dies Verlangen? Wann wird dies Sehnen gestillt? Schon fühl' ich, wie heiß und heißer Das Blut ins Herze quillt!-

