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o4.
Abschied
von den Besuchern der Bühne, bei dem Schlüsse der Krausnick'schen Schaubühne, zu Seehauseu 1/21., vorgetragen von dein Vorsteher derselben.
Won Ihm, der Alles schuf, ward auch die Kunst, ein Sorößling erst, in Wirksamkeit gerufen; erstarkend blüh'te sie, auf höher» Stufen, uns Bildnerin daun, unter Himmels Gunst.
Gar mannichfach hat sie in ihrem Walten den Pinsel hier, den Meißel dort geführt; durch Ton und Wort des Menschen Herz gerührt, auftreteud in gar vielerlei Gestalten.
Auf bloßem Rasen erst, dann auf den Brettern, erschien sie mächtig, lenkte unfern Sinn, und ihre Winke nahm man freudig hin, gern schauen-, horchend, selbst bei Sturm und Wettern.
Nicht jene Kunst, die nur das Eitle nähret, Rubine schleift und Silberschnüre flicht; nein, die geringe Sklavin mein' ich nicht, die, was die Sinne heischen, nur gewähret.

