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empfänglich fiir's Erhabene und Schöne, trinkt sie aus einem reinerm Lebenöborn, dem gottentquelleuden in der Natur, der edlen Kunst, der Fiihrerin von Oben,
die manche enge Brust schon har gehoben, und die sie lieben hält auf rechter Spur.
Den Himmel zieht die Kunst zur Erd' herab, zugleich uns nrilde Leiterin und Stab,
noch Balsam träufelnd auf der Freuden Grab. D'rllm, wo ihr heil'ges Nahen man vernommen, da war sie auch den Menschen stets willkommen und ward von ihnen liebreich ausgenommen.
Die hohe Kunst, der jede andre dient, gern weilt sie da, wo sie noch Herzen findet, die edler Sinn dem Ewigen verbindet, das über Wolken wie hicniedcn grünt.
(Einen Schritt vorschrcitend.)
Bei Ihnen ist sie oft schon eingekehrt, und jüngst mit uns, kaum würdig ihr zu dienen, auf dieser engen Bühne hier, erschienen; wir sahen freudig sie geliebt, geehrt.

