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unt den Beschenkten mehr noch zu erheben, als er durch ihren Anblick es schon ward. —
Ob dieses möglich? wirklich? Ja fürwahr, denn Geben ist ja secligcr, als Nehmen, und weiß es seelig holde Geberinnen, wie sollte der Beschenkte es nicht sein?
Laß dich betrachten, du, von ihren Händen geschmückct mit des Aethers reinem Blau; du, mit dem Blicke, Todte zu erwecken wohl fähig und die Helden zu belohnen; des Paradieses reine Freuden tragend auf hymnenwerther Nase Cherub-Flügeln. Unnennbar hehres Engel-Lächeln schwimmt um deine Seraph-Lippen, heil'gen Ernst verschmelzend mit der Anmnth Zauber-Hauch, geweihte Seelen zur Erquickung ladend.
Acolisch Säuseln hebt der Locken Wallen, gemildert durch die nieverglichnen Finger, die eines Kranach Meister-Pinsels spotten.
Wie einer klaren Himmels-Biirgerin
schwebt über Land und Meer Dein scel'ges Auge,
fern schauend hin nach dem geliebten Freunde,
der Deines Herzens Räthsel hat gelost,
der Deiner Hoffnung'Demant-Grund geworden

