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Nach Anhörung einer trefflich vorgetragenen Instrumental- und Bocal-Musik.
Mllchk immer ist die Phantasie bereit, zu dichten, oder mindestens zu reimen; denn immer ist es nicht die rechte Zeit; nicht lassen Verse sich, wie Bretter, leimen.
Doch wenn man sich erquickt am ewig Schönen, und sich das Herz erwärmt, an solchen Tönen, wie jetzt mein lauschend Ohr sie hat vernommen, wie sie aus Geig' und schönem Mund gekommen: dann regt sich selbst der schwächste Genius, er weiß, er fühlet es, er muß den Künstlern hohes Lob aus warmem Herzen spenden, die schön das Werk gesetzt, die's lieblich hier vollenden. So leben denn Musik und Wissenschaft und die sie üben All' in Glück und Kraft!

