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l 7 ) Vernünftige Menschen gehen vom Erkannten zum Unerkannten über, indem sie zuerst die Thatsachen ge, hörig festsetzen und dann auf ihre unmittelbaren Ursachen schließen. So lange diese Schlüsse, ihrer Vordersätze wer gen , nothwendig werden, und sich zu ihnen als Wirkung zur Ursache verhalten, gelten sie als Wahrheiten, und so lange sie bei keiner nothwcndigcn Schlußfolge^ -«A mit andern erwiesenen Urrhcilen nicht in Widerspruch gerathcn, doch als Wahrscheinlichkeiten, bis Analogie und Jnduk, tion uns verläßt. Auf diesem Wege suchen wir uns mit der Schöpfung und dem Schöpfer, so weit es angeht, bekannt zu machen. Die Ungeheuern Fortschritte, welche wir seit Vaco's Zeiten, zumal in den Erfahrungswift senschaftcn, gemacht haben, scheinen unglaublich , wenn man sie mir den Fortschritten in der Vorzeit, zumal im Mittelalter, vergleicht. Aber cs gab, und gibt auch lei, der noch Menschen genug, die einen entgegengesetzten Weg einschlagen-nnd das Bekannte aus dem Unbekannten, und das wirklich EMireude ans dem willkührlich Angenomme, nen , aus Hypothesen , und aus dem, was nur aus That, fachen geschlossen werden konnte, die Thatsachen selbst her, leiten wollen. Aus der Kcnntniß des Schöpfers wollen sie die Schöpfung erklären; sie wollen von den entfernten geheimen, verborgenen Ursachen der Dinge ausgehen, be, vor sie nähere Ursachen eingesehen haben. Durch Kennt, uiß dieser verborgenen Ursachen glauben sie der Natur ge, bieten und sich die Geister dienstbar machen zu können. Den Stein der Weisen, die Goldtinktur, ja die Kunst einen kleinen lebendigen Menschen '( homunculus) iss

