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könne/ da seitdem nicht nur in den Wissenschaften und Künsten/ sondern auch in allen, auf die Bildung der Menschheit Einfluß habenden Dingen/ und in den geselle schaftlichen Verhältnissen selbst/ höchstwichtige Verände- rungcn vorgefallen sind. Unser Zeitgeist bedarf also atu derer Formen; er ist seiner alten Bekleidung entwach­sen. *) Diese Formen müßten die Bestimmung des Men­schen in dem Kreise des edlen Neinmenschlichen, befrie­digend, ungezwungen ausdrücken; und aller, den profanen Orden nachgemachte Ordenstand und Ordens- prunk müßte wegbleibcn. Die drei Eiutheilungcn in dem Thema der Freimaurerei lassen sich beibehalten und zmrr Gegenstände verschiedener Logcnversammlungen machen, ohne drei Grade und ohne dreierlei besondere Aufnahmen; denn unsers vollständigen Unterrichts ist jeder gebildete Mann fähig, und der Unterschied in den Graden schwächt das Zutrauen unter der Brüderschaft, wie er zu allerlei Streitigkeiten und Mißbräuchen Gelegenheit gibt. Unsere Lithurgie sollte ein Kult der Humanität (die Menschheit als moralische Person imAuge), und unser Wirken nach Aussen ein rein philanthropischrkosr

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*) So wahr Obiges ist, so wahr ist es auch, daß eine richtige Beobachtung des Zeitgeistes sehr schwer sey. Es kommt darauf an, die Erscheinungen, welche Folgen vorübergehender Umstände sind , von dem durch Unterricht und Erfahrung veränderten Äarakter des Zeitgeistes zu unterscheiden. Aus diesem Grunde thut man aller­dings besser mit Veränderungen eher zu langsam, als voreilig zu seyn. Am sichersten verfährt man, wenn man im Orden genau acht gibt auf dasjenige, was Al­le anspricht, was gar nicht anspricht, und was mißfällt.