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kerne Sünde." -- Mit bebender Stimme erwiederte Susanna: ,,Ob das Ansckauen eines Jünglings diese Neigung in mir er­weckte, bas ist mir unbewußt, sie füllt meine Seele; wie sie entstand, das kann ich- nicht erklären. An keinem Jünglinge hängt mein Herz mit heißer weil

keiner, den ich sah, der mit mir sprach, das ist,- was ein Mann seyn chuß, mit dem ich mich auf ewig verbinden soll. Vor allen, Mutter, ich gebe Dir mit die­sem Gestandniß den ersten Beweis einer Aüfrichrigkeit, die ich nie wieder verleug­nen will, vor allen acht' ich Hophni's Sohn, den. frommen Jojakim, der die Freude seiner Ettern ist, von dem ihr oft mit Liebe spracht. Doch meiner Neigung muß ich streng gebieten, daß sie nicht für ihn erglüht. Es wäre thöricht, nach einem Gute streben, das unerreichbar ist. Liebt ihn die schöne Rahel nicht? Dünkt sie sich nickt schon glücklich an seiner Seile? Tauscht sie kein eitler Wahn, so hat er selbst in ihr die süße Hoffnung entzündet.