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er seit Monden nicht mit ihr gesprochen. Als er wegging, sagte er die Worte:
„Sucht ihr mich, ich bin bei Hophni, dem ich eine frohe Nachricht überbringe."
Als er aus dem Zimmer war, fragte Susann« mit klopfendem Herzen ihre Mutter: „Welche frohe Nachricht will der Vater seinem Freunds hinterbringen?" — „Du weißt es," entgegnete diese, „em
Geheimniß, das zu früh verrarhen wird, bringt öfters Unheil und Gefahr. Es kömmt vielleicht gar bald die Zeit, wo es sich Dir enthüllt." — „Mutter," sagte Susann«, „Du reizest meine Neugierde, statt sie zu befriedigen." — „Hat denn ein Freundsprach die Mutter zur Beruhigung der Tochter, „dem Freunde nicht Freudiges zu sagen, wovon das Kind nichts wissen darf, und das im Lebens
gange des Kindes nichts ändert? Willst Du den gebeimnißvollen Schleier der Zukunft zerreißen, um das zu schauen, was Du zu Deiner Ruhe erst später sehen mußt? Harre geduldig, das Verborgene

