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Ec reichte seiner Tochter einen Brief hin, den ihm der Bote gab, und sprach dabei die Worte: ,,öies diesen Brief, Jojakim schrieb ihn, im Aufträge seines Vaters, an mich. Er wird es Dir bezeugen, wie hoch der Jüngling die' Tugend zu schätzen weiß und wie Du bei ihm angeschrieben stehst."
Sie nahm den Brief mit bebender Hand und las die Worte, die ihr bis ins Innerste der Seele drangen und sie mächtig rührten: ,,Merob hat keine Ruhe mehr,
*sie will zu ihrer Freundin, Susannen, hineilen, um sie, nach langer Trennung, schwesterlich zu begrüßen. Was ist es doch in uns, das uns so unwiderstehlich zu frommen Seelen hinzieht, als das geheime Wohlgefallen an ihrer Tugend. Gewiß, warum soll ich das nicht offen be- ^ kennen, im ganzen, großen Babylon finde ich keine Jungfrau, die ich meiner innigsten Achtling, meiner zärtlichsten Zuneigung würdiger erkläre, als diese Susann«. £)! wäre sie doch meine Schwe-

