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Erschrocken, besinnungslos war die Ueberraschte, sie zitterte und fürchtete, in ihrer Ohnmacht niederzusinken. Eine un­gewöhnliche Kraft hielt sie aufrecht. Sie ahnete die böse Absicht dieser Richter, doch daß sie Beide einen Bund gemacht, sie mit Gewalt zu einem Verbrechen zu zwin­gen, das fürchtete sie nicht. Die geheime Angst gab ihr folgende Worte ein, die fte mit bebender Lippe ausstieß: ,,Es ist doch nicht recht, mir solchen Schreck zu machen! Saht ihr mich an diesem Ort und allein, besser war's, ihr hattet euch still entfernt. Was sucht ihr hier? Könnt ihr mich nicht täglich sprechen? Schont eines Weibes Ehre, die unschuldig so schon leidet und ve mehret nicht durch eure Gegenwart ei­nen' Verdacht, der mich zur Erde beugt. Geht, so bitte ich euch, soll ich zu Joja- kim nicht Böles von euck reden. Um Got­tes willen fleh' ich euch, verlasset mich!../, Holde Suianna," sing Zeror zu re­den an, ,,fürwahr, Du treibst's mit Dei­ner Tugend viel zu weit! Willst Du eine