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aber forderst Du von uns Straflosigkeit für Susannen, so können wir dies nur Deinem Vatergefühl verzeihen. Das Gesetz ist unerbittlich, und muß es seyn.,, — „Weder Mitleid noch Erbarmen verlange ich von euch," sagte Helkia, „auch nicht, daß ihr das Gesetz beugt. Ist Susanns eine Schuldige, so muß sie sterben. Aber ist sie das gewiß? Hat euch der trügerische Sinn des Auges nicht getauscht? Glaubtet ihr nicht, statt Elisabeths, einen Jüngling bei ihr zu sehen? Und wenn es einer war, den hattet ihr nicht halten können? Was bewog euch denn, in dem Garten zu lauern? Wenn ein früherer Verdacht euch dazu reizte, war's nicht besser, wenn ihr sie gütig und klüglich warntet? Geziemt sich's auch für euer Amt, sich int dicken Gebüsch zu verstecken und lüstern durchzuschauen, wenn ein Weib sich in der Einsamkeit entkleiden will, um ins Bad zu steigen? Gesehen habt ihr den Jüngling, wie ihr sprächet, sagt mir's doch, wie war er denn gestaltet, wie ge-

