( 220 )

kirn meinte in Ohnmacht zu sinken, als er seine Gattin erblickte, die, als eine Verbreckerin, angeklagt werden sollte. Ihr zur Seite stand ihre weinende Mutter und Helkia, ibr Vater, in tiefen Schmerz versunken. Sie war mit ihren Eltern eben angekommen.

Ein verhüllender Schleier bedeckte ihr Gesicht. Noch hier, wo die ungelöschte Rache der Richter einer Unschuldigen das Lodeounheil sprechen wollte, hatte sie ein unken scher, wollüstiger Trieb nicht verlas­sen . sie wollten sich an Susannens Schön­heit weiden und Zervr befahl, ihr den Schleier hinweg zu nehmen, um, wenn ihr Mund die Wahrheit der Beschuldigung leugne, sie aus ihren Augen und ihrer Miene zu lesen. Ein gehorsamer Diener riß ihr den Schleier hinweg. Diese Handlung machte Susannen bestürzt, sie schlug die Augen schaamhaft nieder, und empörte ihre Freunde. . Alle, die sie kann­ten und liebten. als sie sie so in ihrer Jugend und Schönheit dastehen sahen und

I