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stummer Betäubung empor: ,,Jch will sie sterben sehen!" Keine Bitte konnte ihn halten, er lief davon. Eben war er bei dem Menschenhaufen angekommen, als sich die Kerkerthür aufthat und Susanna, lei­chenblaß und schwankend, aus derselben trat. Sie sah vor sich nieder und hielt die Hände, wie eine Betende, in einan­der. Rechts und links war sie von ein r Wache beschützt, daß sich ihr Niemand nahen durste. Langsam bewegte sich der Zug vorwärts und wollte in eine Seiten­straße biegen, als man mit lauter Stimme die Worte rufen hörte: ,,Susanna ist un­schuldig, dies will ich mit meinem Blute verbürgen!" So rief es drei Mal.

Ein Jüngling, in dem man Daniel erkannte, drängte sich durch die Menge. Man machte ihm bald von allen Seiten Raum. Als er in der Nahe von Susan­nen war, ergriff er ihre Hand und sprach: ,,Laß sie fahren die Furcht des nahen To­des, Gott sendet Dir in mir einen Engel, der Dich zurück ins Leben führt. Die Be-