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sich eure sinnliche Brunst in Haß und Rache gegen sie. Zuerst erfandet ihr das greuel­volle Mahrchen, daß ich ihr Buhle fty. Mag es noch glauben, wer es will, ich rufe Gott zum Zeugen und zum Racher an, daß ich von keinem sündlichen Gedan­ken in meiner Seele weiß, der auf eine unkeusa-e That zielt. Bedarf ich einer andern Rechtfertigung noch, die Zukunft wird sie mir gewähren. Doch fürchtete ich nie, daß euch das Laster also blenden werde, euch an SusaNna's Ehre. Freiheit, Leben zu vergreifen. Bald wäre euch dies Verbrechen gelungen, wenn Gott es nicht verhüten wollte. Sagt, wie sollen wir das deuten: der eine von euch spricht, un­ter einer Linde war Susanna, der andere, unter einer Eiche. Der eine sagt, der ent­sprungene Jüngling hatte ein rothes, der andere, er hatte ein schwarzes Gewand an. Ihr mögt es nun mit euch ausmachen, was es für ein Baum und was es für ein Gewand war. In eurer Rede herr­schet Widerspruch, er redet gegen euch,