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Haufen ist aufgethürnit, ich verlange zu sterben."
Staunen und Freude bemächtigte sich aller, die zugegen waren, als Bechorath so redete. Sein aufrichtiges Gestandniß erregte Mitleid gegen ihn. Jetzt wandte er sich zu Susannen mit flehender Gebehrde und sprach: „Verzeihe mir, damit der Richter jener Welt mir verzeiht! Dich habe ich tief gekrankt und übermenschlich betrübt." — Sie erwiederte: ,,Jch fühle keine Rache gegen Dich und keinen Haß. Wer seines Unrechts eingestandig ist, so hart es ihn bestraft, dem. soll verziehen werden. Daniel, erbarme Dich," sagte sie, ..und laß Bechoratb frei." — „Du kannst verzeihen," erwiederte er, „so.ist es edlen Seelen eigen, aber daS Gesetz muß strafen. War er nicht ein falscher Zeuge ? Begleitete er Dich nicht, als Du gesteinigt werden solltest? Es ist des Höchsten Werk, der das Aergste ver- • hütete und Reue der Seele dieses Sünders gab. Vor der Welt muß er büßen, wir

