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Wahrend in Hophnk's Wohnung die Freude überströmte, erhielt Nathan früher in Hella durch einen Freund von Baby­lon die Nachricht, daß Zeror und Becho- rath Susannen, in Abwesenheit ihres Gat­ten, im Garten auf einer bösen That er­tappt hatten. Jojakim sey mit seinem Vater in Erech und noch nicht von seiner Reise zurück. Ganz Babylon staune, wie ein Weib, das im Rufe der Keuschheit stand, welcher zwar neulich schon durch ein ungünstiges Gerücht gelitten hätte, sich so gegen ihre Pflicht habe vergehen kön­nen. Es lasse sich nur zu gewiß voraus­sehen» daß sie mit dem Leben nicht davon kommen werde. Ihr Gatte und ihre El­tern wären am meisten zu bedauern. Sie falle, durch ihre eigene Schuld, als ein Opfer der unverzeihlichsten Handlung, die weder die Heiligkeit des Gesetzes, noch die Reckte des Gewissens berücksichtigt habe rc.

Diese Nachricht erzeugte in Nathans Hause die peinlichste Unruhe. Man zürnte heftig auf Susannen und bedauerte nur