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meine Susanns, wie viel lehrt mich Dein Schicksal! Das will ich wohl bedenken und für wein ganzes Leben soll mir's eine Quelle seyn, aus der ich Kraft zur Tu- - gend, zum Muthe, zur Geduld, zum Tröste schöpfe! Wie muß Dein Gatte Dich nun lieben und verehren! Wie herrlich lohnt rin Leiden, das die Unschuld heimsucht!"
Als am folgenden Morgen der Tag graute, ging Jojakim zu Daniel, ihm nochmals zu danken und ihn zu bitten, daß er heute zu einem Familienfeste zu ihm käme. Er wollte es ihm sagen, daß er Nathan finden werde, den er ehrte, seine Gattin und die schöne, geistvolle Merob.
Im Nachdenken war Daniel versunken, als Jojakim erschien und, was er wollte,' ihm gesagt hatte. Mit heiliger Miene erwiederte Daniel: ,,Bei Gott ist Weisheit und Starke. Er setzet Richter ab und ein. Den Weisen giebt er ihre Weisheit. Was tief verborgen ist, offen-

