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und ich bin geliebt von dem edelsten, schönsten der Männer! Du schriebst mir, ob ich mich in Nordeck auch nicht täuschte, ob er auch meines Herzens würdig wäre: o, srage lieber, ob ich auch wertst bin, das seinige zu besitzen!
Man pflegt zu sagen, daß es kein reines, vollkommenes Glück auf dieser Erde gebe; ich zweifle daran, denn wenn man mit aller Gluth des Herzens liebt und Gegenliebe findet, reicht das nicht aus, die Erde in ein Paradies zu verwandeln?
Ich habe der Tante das Geheimniß meines Herzens offenbart, denn ich glaubte ihr, meiner zweiten Mutter, das schuldig zu sein. Sie störte mich ruhig an und erwiderte in einem säst kalten Tone, daß ich meiner Neigung folgen möge. War das Gleichgültigkeit? Doch nein, es wäre undankbar, dies anzunehmen, hat ihr mein Glück doch stets am Herzen gelegen.
Nur wenige Stunden hat Walther mir angehört, denn heute schon ist er mit einem Freunde nach Italien abgereist, um erst nach zwei Jahren zurückzukehren, um mich dann nie wieder zu verlassen. Die Thränen, die ich wegen seiner Abreise vergoß, waren zwar schmerzlich, aber auch süß, denn er ist ja mein, er bleibt mir auch in der Ferne, und nach einer so langen Trennung wird unsere Liebe nur um so inniger sein. Doch etwas Anderes drückt mein Herz; Du wirst über mich lächeln, Elise, wenn ich Dir sage, daß ein Traum mich beängstigt.' Aber ich kann nicht dafür, höre nur, was ich.träumte: .
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