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zählt und mir versprochen, mir alle die Plätze, die er als Knabe liebte, zu zeigen. Doch was mich am meisten freut, ist, daß er nun, umgeben von den Reizen der Natur, ungestört seiner Kunst wird leben und sein Talent immer herrlicher wird ausbilden können."
„Und Du wirst es wohl sein, an der er dasselbe zuerst beweisen wird," sagte Elise scherzend, „er hat mir schon anvertraut, daß er, da Rosa Dein Bild behält, Dich nicht Ein Mal, sondern öfter malen und seine Gemäldegallerie damit ausschmücken wird."
Lucie neigte lächelnd das Köpfchen und sagte dann: „Und nicht wahr, Du wirst uns recht bald besuchen, meine liebe Rosa; wir müssen wirklich unserm Vorsatze, uns alle drei Wochen zu sehen, getreu bleiben."
„Gewiß," erwiderte Rosa, „ich werde kaum drei Wochen leben können, ohne Dich zu sehen und Deine liebe Stimme zu hören; wie werde ich mich nach Deinem schönen Gesänge sehnen!"
„Hat Frau von Lindau keine Nachricht über Personen, die wir in der Residenz kennen, gegeben," fragte jetzt Nordeck, indem er Rosa unterbrach.
„Ach ja," entgegnete diese, „sie schreibt, daß sich Graf Auerbach in einigen Tagen vermählen wird."
„Auerbach," riefWalther erstaunt, „davon weiß ich ja gar Nichts; und mit wem?"
„Mit Fräulein Therese von Grünheim."
,,Mit Fräulein von Grünheim?^ wiederholte Nordeck;

