Vosmaer, (von welchem wir eben diese Beschreibung Huben) gab, kostete es em wenig, warf ihn aber schnell wieder fort. Auch machte es nicht auf Insekten Jagd, wie andere Affen. Eier gehörten zu seinen Leibgerichten; eS öffnete dieselben mit den Zahnen, und saugte sie mit grossem Appetite aus. Da es mit Messer und Gabel essen gelernt hatte, so bediente es sich dieser, wenn es Erdbeeren aß, indem es mit einer Hand den Teller hielt, und mit der andern die Erdbeeren vermittelst der Gabel aufspjeßte.
Gewöhnlich trank es Wasser; doch liebte es den Wein, und besonders den Mallaga sehr. Von Bouteil- len zog es den Stöpsel heraus, und trank nun aus der Flasche eben so gern, wie aus einem Brerglase. Dann wischte es sich auch den Mund ab. Gab man ihm nach dem Essen einen Zahnstocher , so stocherte es auch die Zahne damit auS. Brot und andre Eßwaaren holte eS sehr geschickt aus den Taschen heraus. Am Bord des Schiffes, wo es frey umher laufen durfte, hatte es mit den Matrosen gespielt, und sich, eben so wie diese, seine Portion aus der Küche geholt.
Mit dem Einbruch der Nacht legte es sich schlafen, aber ungern schlief es in seinem Käfig; vielleicht aus Furcht, daß es darin eingesperrt werden möchte. Ehe es sich niederlegte, machte es sich daS Heu seines Lagers zurechte, schüttelte es tüchtig durch, bauere sich ein Kopfkissen , legte sich gewöhnlich auf die Seite, und deckte sich mit einer Decke zu — Es liebte sehr die Wärme. Mehrmals nahm es eir^n Leinwandlappen, der-neben ihm lag, breitete denselben ordentlich aus, und legte in die Mitte desselben Heu hinein; schlug dann die vier Zipfel darüber her, und trug dieses Pack nun zu seinem Lager, wo es zum Kopfkissen diente.
Eines Tags versuchte es sein Schloß an seiner Kette aufzumachen. Es nahm ein Stückchen Holz, steckte es in das Schloß und drehete den vermeintlichen Schlüssel um. Dann sähe es nach, ob das Schloß nicht aufgegangen wäre. Man hat gesehen, daß es Klammern mit einem Nagel, statt der Zange herauszuziehen suchte. — Eines TageS setzte man ihm eine kleine Katze hin, die es allenthalben befühlte, als es aber von der Katze

