»3

frieden, so kam ein sanftes Grunzen aus seiner Kehle. Zn der Krankheit that es kläglich, wie ein Kind, und wünschte Hülfe. Niemals wollte es cm todtes Thier an­rühren oder Fleisch essen. Um zu trinken, tauchte es fei« ne Hände ins Wasser, und leckte sie ab, und seine Noch« dürft verrichtete es auf dem Schiffe, indem es sich an ein Seil anhielk, und die Ausleerung ins Meer fallen ließ.

Der Gibbon

gehört auch zu den ungeschwänzten Affen, und ist durch seine überaus langen Arme kenntlich g^nug. mit wel­chen er, sobald er nur die Knie ein wenig beugt, bis auf die Erde reicht. Er geht daher, auch wenn er auf allen Vieren geht, dennoch aufrecht. Er mag etwa vier Fuß hoch werden, und hat ein rundes, von einem Kreise oder einer Krause grauer Haare umgebenes Gesicht, wodurch er ein wunderliches Aussehen bekommt. Er ist übrigens dem Menschen sehr ähnlich, vorzüglich in den Zähnen, und ln der gleichen Zahl der Rückenwirbel; (der Lenden­wirbel hat er einen mehr als der Mensch), und scheint sehr sanft, aber auch sehr schwächlich zu seyn, und em­pfindlich gegen Kälte und Nässe, daher er auch, außer seinem Vaterlande, welches Ostindien «st, nicht lan­ge ausdauert. Man hat von diesem Affen größere und kleinere Arten.

Der Pithekos oder gemeine Affe, und der Magot oder der Affe mit de in HundS- kopfe sind beide ebenfalls ungefchwänzte Affen.

Der gemeine Affe.

Der gemeine Affe ist uns ja bekannt genug, da er gewöhnlich auf unfern Messen und Märkten zur Schau umher geführt wird. Er ist von der Größe e»neS Fuchse- und überaus klug und scharfsinnig. Da diese