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nommen hatte. Man entdeckte den Bohnendieb auf ei­nem Baum, von welchem er, alles freundlichen Zure­dens ungeachtet, sich nicht herunter zu kommen gerraue- te. Sein Herr mußte selbst auf den Baum steigen, und ihn herunter holen. Er ließ sich geduldig greifen und nach dem Lager führen, wo er auch ohne Strafe davon kam, da diese doch Nichts geholfen hätte.

D»e Hunde, welche Vaillant mit sich führte, ge­horchten den Anweisungen dieses Asiens, auf den ersten Wink gleichsam, und nahmen den Platz um Zelt und Wagen ein, welchen er ihnen durch die Bewegungen sei­nes Kopfs bestimmte. Auch waren sie willig, wenn er unterwegs müde geworden war, ihren Anführer zu tra­gen, der ohne Umstände auf ihren Rücken stieg. Nur ein Hund, und zwar gerade der größte, entzog sich die­sem Frohndienst, dadurch, daß er still stand, und kei­nen Schritt weiter ging. Beide warteten den ganzen Zug ab, und jeder wollte die Geduld des andern ermüden; allein wenn ihnen der ganze Zug nun bald aus dem Ge­sichte kam, mußte doch der Affe absteigen, und nun eil­ten beide im vollen Rennen nach doch war der Hund so klug, den Affen voraus zu lassen, damit er nicht wie­der überrascht würde.

Wie d»e meisten Affen, so war auch Kees ein Lieb­haber von starken Getränken, und eben so begierig auf Branntwein, wie auf Milch. Man durfte »hm densel- ben nicht in einem Glase geben, weil er vor aller Hast im Hinunterschlucken Mund und Nase zugleich voll be­kam, wodurch denn ein stundenlanges Niesen und Husten entstand, wodurch vielleicht einmal einige Gefäße rn der Lunge hätten zersprengt werden können. Man gab ihm seinen Antheil an diesem Getränke auf einem flachen Tel­ler. Nur durch folgenden Vorfall wurde ihm der Brannt­wein für »mmer zuwider. Vaillant hatte den Hotten­totten, die ihn auf seiner Reise begleiteten, ein Fest ge­geben, bei welchem freilich die Branntwemflasche nicht fehlen durfte, die fleißig aus einer Hand in die andere ging. Kees saß an femem Platze und sähe mit gierigen Blicken der Flasche nach, und gab durch seine Geberden sattsam zu verstehen, daß dieselbe zurückkommen möchte. Endlich bekani er denn, so viel er haben sollte, auf sei-