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und -ei vielen Arten Fliegen gleichsam wie gepanzert ist. Der Rücken oder das Brustschild ist gewölbt, läuft gegen den Leib spitzig zu, und ist durch drei Queerelnschnitle, in drei ungleiche Therle gecheckt, von welchen das mit­telste das größte ist. Der Länge nach aber gehen hell­braune und graue Streifen, welche stark mit Haaren be­wachsen und etwas erhöhet sind, wechselsweise herab.

An beiden Seiten des Mittlern Bruststücks sitzen die Flügel, deren Haut regelmässig mit Haaren besetzt ist, von welchen jedes auf emer Drüse sitzt.

Gleich unter dem Flügelgelenke, oder Flügelgewer­be findet man die auch dem blossen Auge sichtbaren In­strumente, mit welchen das kleine Thier sein Summen verursacht. Sie bestehen aus einem häutigen gelbweiß­lichen Wesen, und man kann sie mit einer halbdurchsich- tigen Blase vergleichen, und Schallbläschen nennen. Sie liegen wie zwei Muschelschalen, deren größte die oberste ist, übereinander und sind an der Wurzel zusammenge­wachsen. Diese beiden Bläschen sind mit einem gelben, von unten mit Haaren besetzten Rahmen umgeben. Un­ter diesen Bläschen nun liegen am Ende des Bruststücks ein Paar Schlägel oder Kölbchen, welche wie die Trom­melschlägel auf dem Trommelfelle, durch Berührung der Bläschen einen Schall verursachen. ES ist aber freilich ganz ungewiß, welche Absicht die Natur bei diesen In­strumenten habe, in so fern dieselben einen Schall her­vorbringen; denn daß sie, wie man von den Fliegen so wohl, als den Mücken u. s. w. gesagt hat, auf diese Weise sich durch ihre Serenaden den Geliebten kenntlich machen, mag ein Einfall seyn, der ganz artig, aber nur Nicht im Ernste zu nehmen ist. Leicht ist e»n anderer Gebrauch der Kölbchen anzugeben nämlich der, das Gleichgewicht »m Fluge zu erhalten.

Den Schall verursacht die Fliege nicht allein durch die Klöpfel-, womit sie die Schallbläschen berührt, son­dern sie verstärkt denselben dadurch, daß sie diese Bläs­chen auch Mit den Flügeln anschlagt. Man hört daher, wenn man die Klöpfel oder Schlägel wegschneidet, doch immer noch einen, wiewohl freilich sehr gedämpften Laut. Schneidet man die Flügel bis nahe am Gelenke ab, so hindert dieß das Geräusch um gar nichts; reißt man aber