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hat, von welchey es geplagt wird, und die man »n den Haaren der Fliege findet.

Wir wenden uns nun wieder zum Kopf der Fliege. An der vordern flachen Seite desselben ist eine länglich­runde Vertiefung von brauner Farbe, gleichsam als? re sie mit Horn ausgefüttert. Sie dient zur Kapsel, den zurückgezogenen Rüssel darin zu bewahren. Auf der Stirn hat-das Thier eine andere, im Durchschnitt dreimal kleine­re Vertiefung, eine Art Grübchen für ein Paar kleine mir sehr zarten Haaren besetzte Kölbchen, deren Bestimmung und Absicht unbekannt ist. Diese Kölbchen bestehen aus einem Gelenke von brauner Farbe, worauf zwei borsten­ähnliche Haare stehen, und dem eigentlichen Kölbchen.

Das ganze Vorderstück des Kopfes, und mithin auch die gesammte Einfassung für die Vertiefung, in welcher der Rüssel liegt, ist mit Haaren besetzt. Preßt man den Kopf der Fliege em wenig mit den Fingern, so nvthigt man den Rüssel, aus ferner Kapsel hervorzuge- hen, und die Lage anzunehmen, welche ihn: die Fliege freywillig gibt, wenn sie Nahrung zu sich nehmen will. Es besteht aber dieses künstliche Werkzeug aus drei Haupt- theilen. Zunächst am Kopfe liegt ein Sack, der nach vorn zu etwas zuläuft. Auf diesem Sacke sitzen zwei schwarzgraue, mit Haaren besetzte keulenförmige Gefässe, fast wie zwei Gurken gestaltet. Der zweite Haupttheil ist eine häutige Röhre, die zwischen zwei Hornbeinchen eingefaßt ist, und an dieser sitzt denn vorn der eigentliche Rüssel, der sich in zwei Lefzen oder Ballen spaltet, wel­che vorn gekerbt und hinten mit einem fleischigen Kranz umgeben sind, der mit Haaren besetzt ist. Diesen Rüssel kann die Fliege ausstrecken und zusammenziehen nach oben und unten, und nach den' Seiten zu bewegen, und also überall ihre Nahrung suchen und nehmen.

Von den erwähnten Hornbeinchen läuft das obere nach den Lefzen hm spitz zu, und hat eine rinnenförmige Vertiefung; das untere ist fast wie eine Mulde ausge­höhlt , und läuft in zwei Spitzen auS, welche in der Nähe der Lefzen durch ein Querbeinchen vereinigt sind. Reißt man dem Thierchen die Lefzen und den häutigen Sack weg, so ziehen sich diese Hornbeinchen so aufeinan­der zusammen, daß sie fast wie ein Vogelschnabel ausse-