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durch eine unmittelbare Lebensgefahr für das Thier ein, tritt. *) Man findet diese beiden Oeffnungen mrt einem Vergrößerer an beiden Seiten der Brust mit gelben, ein­wärts stehenden Haaren besetzt, vermittelst deren diese Oeffnungen »vahrscheinlich verschlossen werden können, wenn es bas Thler nöthig finden sollteund die auch wohl den Eintritt von Staub, Wasser u. s. w. verhü­ten sollen.

Diese beiden Oeffnungen dienen nun, die Luft ein- zufuhren. Zum Ausfuhren der Luft aber findet man die Oeffnungen am Ende der Brust zwischen den vier hintern Bemen ebenfalls mit gelben, aber auswärts stehenden feinen Härchen besetzt. Die Röhren nun, welche von dem Eingang bis zum Ausgang fuhren, kaufen nicht ge­rade , sondern in vielen Krümmungen durch den Körper. Außer diesen vier Oeffnungen soll, nach der Meinung einiger Naturforscher, die Fliege deren noch acht haben, und zwar an dn beiden Seiten der Ringe des Bauches befindlich, welche jedoch andere nach vielem Suchen un­ter den vielen Haaren nicht haben herausfinden können.

Hinter den hintern Luftlöchern finden sich die beiden bereits erwähnten Schlägel oder Kköpfel, dre ein viel lebhafteres Gelb haben, als die Schallbläschen. Der Kopf des Schlägels scheint ebenfalls eine bloße.aufge­blasene Haut zu seyn, welcher durch eine Einfassung oder durch einen Ring von etwas festerer Materie fast in zwei gleiche Halbkugeln getheilt ist. Man kann den Bau die­ser Schlägel vorzüglich an Schnaken viel deutlicher wahrnehmen, indem dort die fast durchsichtigen Blasen auf länger»» Stielen stehen. Betrachtet man die vordere Blase derselben mir dem Vergrößerer, so ist kein Zwei- fel, daß dieselbe eine hohle oder aufgeblasene Blase sey; und so wird es sich wahrscheinlich bei der Fliege auch befinden; eine Vermuthung, die dadurch noch wahr-

' *) Das Nämliche hak man da Gelegenheit zu bemerken, wo Oehllampen gebrannt werden, von welchen Dehl auf den Fuß der Lampe adtröpfelt; man findet ganz tzeöblle Fliegen, die noch leben, andere, weniger eia» geöhlie, dir davon gestorben find.