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aus, als ein gestaltloser Thonklümpen. Jedoch entdeckt man dieselbe nicht nur an der einmal bekannten Lage ge­gen die andern Zimmer und Zellen, sondern auch die Scharen von Arbeitern und Soldaten, welche sie umge­ben , und mit vieler Treue und Anhänglichkeit unter ihren Mauern sterben, machen sie kenntlich genug.

Das königliche Zimmer ist immer groß genug (in ei­nem sonst großen Hügel), noch viele hundert Aufwärter zu beherbergen, die man auch in der That darinnen fast beständig anrrifft. Diese Hofbedienten haben so viel An­hänglichkeit und Treue und so viel Eifer, daß sie ihr Amt auch im äußersten Unglück nicht vernachlässigen. Herr Smeathman nahm öfters die königliche Zelle aus ei­nem Hügel, und bewahrte sie eine Zeltlang unter einer großen gläsernen Zuckerschale. Dann liefen alle Bedien, ten in einer Richtung um den König und die Königin her­um. Einige standen an dem Kopfe der letzten still, als gäben sie ihr etwas, und diejenigen, welche an den Hin­terleib kamen, nahmen ihr die Eier ab, trugen sie fort, und legten sie sorgfältig in einen Theil der Zelle oder in die Schale darunter, oder hinter einige Stückchen zer­brochenen Thon.

So bald die jungen Termiten nun ihre Größe er­reicht haben, müssen sie ebenfalls, wie bei Bienen und Ameisen, den Geburtsort verlassen, welches dann «n ungeheurer Anzahl geschieht. Da sie nun aber, ganz ih­rer Narur entgegen, der äußern Luft ausgesetzt sind, so kommt der größte Theil davon um, indem sie zu aller Gegenwehr ganz untauglich sind. Sie werden von Amei­sen , deren eine Art der Hauptfeind der Termiten seyn soll, von Vögeln und selbst von Menschen verfolgt. Die Ne­ger machen eine große Delikatesse aus diesen Thieren, und betrachten vorzüglich eine schwangere Königin als einen herrlichen Bissen, als einen Lebensbalsam, der alle Nerven, und vorzüglich die Mannskraft stärkt.

Da die auS ihren Geburtsörtern auszieh^nden Ter­miten in so ungeheurer Menge vorhanden sind, daß ganze Plätze damit überdeckt werden, so ist eS für die Neger leicht, große Kalebassen und Kessel damit anzufüllen und sie zu trocknen. Am Senegal rösten sie dieselben m ei­sernen Geschirren über emem massigen Kohlenfeuer, und